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Meine Heimat, mein Leben, mein Freigericht...... meine Texte:     
                              

 

Freigerichter Hymne                            
                      

Über tausend Jahre, eine stolze Zahl,
Menschen kamen, Menschen gingen,
Freude, Hoffnung, Mühsal, Qual,
lachen, weinen, tanzen, singen.

 

Fünf Dörfer, Freigerichter Hort.
Dank dem Schöpfer für die Gnade

hier zu leben immerfort,
wo einst Friedrich sich hier labte.

 

Wo die Bauern treu dem Kaiser
kämpften gegen Feindesmacht,

und zum Dank dann jener Weise
dieses Land hat frei gemacht.

Freigericht, meine Heimatstadt,
hast viele Kriege überwunden,
gabst den Menschen Trost und Kraft,
Hoffnung, Mut in schweren Stunden.

Deine Wiesen, deine Felder
saugten auf den Schweiß der Bauern,
ringsum atmen grüne Wälder,
die alle Zeiten überdauern.

Freigericht, mein Heimatland,
bleib wohlbehütet in Gottes Hand!

 

 

 

 

 

Freigerichter Ballade ....        

Als Kaiser Rotbart lobesam
in unser Land geritten kam,
da reichten ihm die Bauern Wein,
man wollte ihm gefällig sein.
Der Kaiser war des Lobes voll,
den Apfelwein, den fand er toll.
Dazu gabs hausgemachte Wurst,
die machte damals schon viel Durst.
Indess muß ein Agent gewesen sein,
der sah, des Kaisers Schar ist klein.
Er meldete dem Feind sogleich,
der Überfall ist reif und leicht.
Der Kaiser ritt mit den Getreuen,
und dies sollt er noch fast bereuen,
trotz Veto vieler Bauersleut,
von dannen, im Herzen voller Freud.
Doch just im Wald bei Rodenbach,
da hielten Feinde ihn im Schach.
Die Recken kämpften voller Mut,
der Bach war rot vom vielen Blut.
Der Feind ist stark, ja übermächtig,
des Kaisers Haupt neigt sich bedächtig.
Und voller Inbrunst ruft er laut:
Ihr Bauersleut kommt her und haut
den Burschen mächtig mal aufs Maul,
vor Schreck scheute sein treuer Gaul
Und wie ein Blitz kamen sie an,
mit Gabeln, Sensen, Mann für Mann.
Sie hieben, daß die Fetzen flogen
und mähten mit den Sensebogen
alle Feinde siegreich nieder,
der Kaiser frei, nun lacht er wieder.
Und Friedrich war ja so bewegt,
daß seine Stimme sich belegt,
als er den Rettern dankt spontan:

Der Steuern frei seid ihr fortan!

"Der Steuern und im Gerichte frei seit ihr fortan!"

 

 

 

 

Heimatmelodie......

 

Spessart, deine tiefen Wälder,
Heimatland, wie bist du reich,
deine Bäche, Auen, Felder,
dem Garten Eden kommst du gleich.

Laß mir die Sonne scheinen, täglich,
gib mir die Lust zu fabulieren,
ach, Heimatland machs einfach möglich,
laß deinen Puls mich wärmend spüren.

Herrlich ist es hier zu sein,
in deinem Schoß geborgen,
ich lad den Frohsinn mir heut ein,
vergesse alle Sorgen.

Füll voll mein Glas und prost dir zu,
dir Heimat, dir mein Freigericht,
stoß mit dir an auf du und du,
hier lebe ich, hier atme ich.

 

Schön war die Zeit......

Unter der Eiche am Rodfeldshang
stand früher eine kleine Bank.
Auf ihr saß ich so viele mal
und sah hinab in weite Tal.
Die erste Liebe ich dort fand,
die mich für lange Zeit verband.

Kehr doch zurück, du schöne Zeit,
du, Liebste, in dem bunten Kleid.
Reich mir noch einmal deinen Mund,
laß uns vergessen Zeit und Stund,
im Abendwind, im Mondenschein,
laß all das schöne nochmal sein.

Die alte Eiche am Rodfeldshang,
sie steht nicht mehr, sie war so krank.
Unter ihr saß ich so viele mal
und sah hinab ins weite Tal.

Hier war ich frei von Sorgen, Leiden,
sie fehlt mir sehr für alle Zeiten.

 

Es muß nicht immer Kaviar sein......

Wenn ich um mich rum so schau,
betrachte meine kleine Welt,
da schimmerts schon mal grau in grau,
doch meistens ist es klar und hell.

Ich seh die Sterne und den Mond,
die Sonne, die mich wohlig wärmt,
den Wald, die Wiesen, wie gewohnt

die Vogelschar, die fröhlich lärmt.

Mein Garten grün, der Himmel blau,
was kann im Leben schöner sein,
und Freunde hab ich überall,
an diesem Ort bin ich daheim.

Es muß nicht immer Kaviar sein,
Champagner, Geld, das man erheischt,
die Lebensfreude muß es sein,
das Ja zum Leben macht dich reich!

 

Leben heißt lieben....

Leben heißt lieben,
Freundschaft gibt Kraft,
das Böse zu besiegen,
nur Liebe es schafft.
Leben heißt lieben,
es sei wie es sei,
Menschen, die lieben,
sind glücklich und frei!

Sie tanzen täglich ums goldene Kalb,
in ihren Augen funkelt die Gier,
sie rennen und rempeln ohne Halt,
verschließen den Freunden die Tür.

Der tägliche Tanz ums goldene Kalb
verfolgt sie in den Träumen bei Nacht,
oft quält sie dabei ein lähmender Alb,

schweißgebadet werden sie wach.

Tanzt nur so weiter ums golden Kalb,
bleibt auf halben Wege nicht stehn,
einer gebietet euch irgendwann Halt,
dann ist es zu spät, um Liebe zu flehn!

 

 

 

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© Sabine Adam